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Deutsches Theater // Berlin-Mitte

Straßenbild 2021 // Berlin-Friedrichshain

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Arena Berlin-Treptow // Impfzentrum

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Festsaal Kreuzberg // Berlin-Treptow

Suicide Circus - RAW Gelände// Berlin-Friedrichshain

Volksbühne // Berlin-Mitte

Suicide Circus - RAW Gelände// Berlin-Friedrichshain

Mercedes Benz Arena // Berlin-Friedrichshain

Watergate // Berlin-Kreuzberg

Straßenbild 2021 // Berlin-Friedrichshain

Club // Berlin-Kreuzberg

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Hygienekonzept und Infektionsschutz in der Veranstaltungsbranche (HygieIa)

Die Veranstaltungsbranche ist im besonderen Maße durch die Corona-Pandemie betroffen. Veranstaltungen diverser Größe wurden als eine der ersten Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie abgesagt. Mit Blick auf notwendige Anreisen von Besucher_innen und Beschäftigten sowie erhöhtes Infektionsrisiko durch die Personendichte werden Veranstaltungen bis weit in das Jahr 2021 nicht in bekannter Form stattfinden. Die Anstrengungen der Stakeholder sind darauf gerichtet, unter neuen Bedingungen und bei Einhaltung sich dynamisch ändernder Auflagen der Hygiene- und Infektionsschutzanforderungen, neue Veranstaltungsformate zu entwickeln.


Ausgewählter Gegenstand des Forschungsprojektes Hygienekonzept und Infektionsschutz in der Veranstaltungsbranche (Hygieia) ist die Lebenswelt Betrieb mit mobilen, grenzenlosen Arbeitsplätzen unter besonderer Berücksichtigung der Gesundheitsförderung und Prävention der Mitarbeitenden. Es liegen vor dem Hintergrund der diesbezüglichen Aktualität noch keine abschließenden Forschungsergebnisse vor. Zur Schließung der Forschungslücke wird untersucht, welche Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen in Produktions- und Veranstaltungsstätten geplant und umgesetzt werden und welche mehrperspektivischen Auswirkungen auf Produktionsbedingungen und Arbeitsplätze damit verbunden sind. Für die Identifikation und Validierung werden die bundeslandbezogenen Maßnahmen in diversen Produktionsbedingungen wie Probenbetrieb, temporärer Veranstaltungsbetrieb Open-Air sowie technische, organisatorische und personelle Maßnahmen in Veranstaltungsstätten erhoben, kategorisiert und anhand verschiedener Kriterien bewertet. Auf dieser Basis soll ein praxisnahes Modell für Hygienemanagement und Infektionsschutz unter den spezifischen Bedingungen der Veranstaltungsbranche abgeleitet werden. Das Hygieia-Modell wird im Sinne einer Handreichung zur breiten Verwertung Veranstaltungs- und Produktionsstätten zur Verfügung gestellt.

Das dreiphasige Forschungsdesign umfasst

  1. Erfassung der unterschiedlichen Regelungen, Vorschriften und Empfehlungen zur Durchführung von Veranstaltungen (Cross-Impact Analyse);
  2. Entwicklung eines einheitlichen Bewertungsmodells für Maßnahmen des Hygienemanagements und Infektionsschutzes für verschiedene Stakeholder, wie Beschäftigte, Dienstleister, Veranstalter und Besucher_innen (HygieIa-Modell), und
  3. Erprobung und partizipative Evaluation des Hygieia-Modells bei der Durchführung von Veranstaltungen (Anwendungs- und Wirkungsanalyse).

Kultur und Kunst sind systemrelevant:
Neues Forschungsprojekt „Hygieia” entwickelt wissenschaftliche Handreichung für Hygiene und Infektionsschutz in der Veranstaltungsbranche

Berlin, 31.März 2021 | Am 1. April 2021 startet das zweijährige Forschungsprojekt Hygieia zu Wirksamkeit und Auswirkungen von Hygienekonzepten und Infektionsschutz in der Veranstaltungsbranche. Als Ergebnis soll Veranstaltungs- und Produktionsstätten, z.B. Theatern, Konzerten, Freiluftkinos, Messen und Events, eine wissenschaftlich fundierte Handreichung („Hygieia-Modell“) zur breiten Verwertung zur Verfügung gestellt werden.

 

Vollständige Presseinformation

ZÄHL DAZU bestätigt: hohe Relevanz der Veranstaltungsbranche

News Projektpartner // Erstellt: 02.09.2021 - 15:11 Uhr

IGVW veröffentlicht Ergebnisse ihrer Studie „Landkarte Veranstaltungswirtschaft“ Die Interessengemeinschaft Veranstaltungswirtschaft (IGVW) e.V. hat die ersten Zahlen und Erkenntnisse aus ihrer Studie ZÄHL DAZU bekannt gegeben. Bereits seit Februar 2021 hatte sie unter dem Namen ZÄHL DAZU in Kooperation mit der TU Chemnitz und dem R.I.F.E.L. e.V. die größte Marktstudie der deutschen Veranstaltungswirtschaft initiiert. Die Ergebnisse bestätigen Zahlen aus anderen Studien zur Veranstaltungswirtschaft und zeigen einen stark verwobenen Wirtschaftssektor, in dessen Kernbereichen im Jahr 2019 ohne Ausstrahlungseffekte auf andere Branchen ein Umsatz von 81 Milliarden Euro generiert wurde. Dabei agierten 243.000 Unternehmen mit u?ber 1,1 Millionen Erwerbstätigen in unterschiedlichsten Anstellungsverhältnissen. „Das ist ein klares Zeichen fu?r die Agilität und Flexibilität innerhalb des weitverzweigten Netzwerkes Veranstaltungswirtschaft,“ so Nicole Behr, Vorstandsmitglied IGVW. Allein auf 115.000 Unternehmen mit einem Jahresumsatz u?ber 22.000 Euro fällt ein Anteil von fast 43 Prozent Soloselbständigen. // Zähl Dazu

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